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Das Businessmodell an sich

Bei vielen Businessplänen stellen wir uns natürlich die Frage, ob das zu Grunde liegende Businessmodell tragfähig ist. Ein Businessplan besteht ja gerade in der Frühphase aus einer Menge Annahmen, von denen man bestenfalls halbwegs genau abschätzen kann, ob sie eintreffen könnten. Eigentlich erwarten wir eine gute Portion Realismus, auch wenn wir natürlich am Liebsten in die absulut sichere Sache mit einem Milliarden-Euro Umsatz präsentiert bekommen wollen, der nach einer schnellen Investition unsererseits sofort abhebt.

Neben dem Realismus ist für uns aber eben auch die Phantasie wichtig. Wenn man sich beispielsweise Weg.de und Imageloop.com anguckt, dann sieht man zwei völlig unterschiedliche Herangehensweisen bei unseren Investitionen. Weg.de ist eine klassische Reiseplattform mit einer integrierten Buchungsmaschine, bei der das Businessmodell nicht nur klar, sondern auch erprobt ist. Imageloop ist eine Slideshow-Plattform, die derzeit bei den Usern äusserst beliebt ist und ein enormes Wachstum verzeichnet, bei der allerdings das Businessmodell noch permanent in der Entwicklung ist und viele neue Ideen durchdacht werden.

Fred Wilson hat zur Entscheidung, bei Twitter zu investieren, geschrieben:

We'll have plenty of time to figure out the business model and there are many options to choose from.

Wir sehen das in aller Regel etwas zeitkritischer, aber haben sicherlich auch die Geduld, einen Businessplan reifen zu lassen.

Zusammenfassend lässt sich somit sagen, dass wir uns immer wieder gerne von den Gründern von Ihrer Idee überzeugen lassen wollen. Der Businessplan ist wichtig, aber die Umsetzung der Idee und vor allem die Gründer selber sind eigentlich viel wichtiger.

Erstellt von: admin am 27. Juli 2007